Autor:
Gerald Sutter
Diplomierter Mental- und Kindermentaltrainer und Energietrainer


Eine wahre Geschichte - Als ich beim Fischen ins Wasser fiel

Neue Heilenergie von Gerald Sutter

 

 

Die Geschichte, die ich jetzt erzählen werde, entspricht tatsächlich einer wahren Begebenheit. Fast wäre mir dieses außergewöhnliche Erlebnis meiner Kindheit in Vergessenheit geraten, aber durch meine schwere Krankheit wurde es mir wieder in Erinnerung gerufen.

Rückblickend betrachtet, war ich als Kind sehr bewegungsfreudig und sportlich vielseitig interessiert - mein Lieblingssport war damals Fußball. Nebenbei ging ich mit meinen älteren Bruder in den nahe liegenden Donauauen auch mal fischen. An den bewussten Tag kann ich mich noch gut erinnern. Ich war sehr stolz, dass mich mein Bruder mitnahm. Unten bei der Donau angekommen, suchten wir uns einen guten Angelpatz und warfen schon kurz darauf  unsere Angelruten aus. Nach einiger Zeit wechselten wir unseren Standort und fischten ca. 50 m von unserem Ausgangspunkt entfernt weiter. Diese Stelle war mit viel Gestrüpp verwachsen und es kam wie es kommen musste. Beim Auswerfen meines Angelhakens verfing sich dieser derart im Blätterwerk, dass ich ihn vom Ufer aus nicht mehr losmachen konnte. Durch weites Vorbeugen versuchte ich näher an den Fischerhaken heranzukommen , aber ehe ich mich versah, hing ich mit einer Hand an einem Busch im tiefen Wasser.

Plötzlich spürte ich einen Stein unter meinen Füßen

Verzweifelt versuchte ich unter meinen Füßen Halt zu bekommen, aber das Erdreich war an dieser Stelle sehr steil und vom Wasser ausgehöhlt. Mein Bruder, der sofort den Ernst der Lage erkannte, lief schnell zu unserem ursprünglichen Angelplatz zurück, um seinen Fischkescher zuholen. Bekleidet mit Jeanshose und Gummistiefeln wurde mein Körper rasch schwerer und schwerer und ich wusste, dass ich mich nicht mehr lange halten werde können. Meine Kräfte schwanden zunehmend und als ich schon aus Erschöpfung loslassen wollte, sah ich plötzlich rechts über meinem Kopf einen dunkelhaarigen, vollbärtigen Mann, der mich traurig anschaute. Wie aus dem Nichts kommend spürte ich in diesem Augenblick einen großen Stein unter meinen Füßen. Während ich mich weiterhin mit beiden Händen am Gestrüpp festhielt, stellte ich mich vorsichtig darauf, da ich Angst hatte, dass er durch mein Gewicht in das tiefe Wasser wegrollen könnte. Aber zu meiner Erleichterung geschah das nicht und ich konnte wieder Kräfte sammeln.

Als mein Bruder wieder über mir auftauchte, war der bärtige Mann plötzlich verschwunden und mit ihm auch der Stein unter meinen Füßen. Zum Glück war er zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr notwendig, denn mein Bruder hielt mir seinen Kescher entgegen und zog mich mit einem kräftigen Zug aus dem Wasser.

Erschöpft durch die Aufregung, aber froh dass nichts Schlimmeres passierte, beendeten wir unseren Angelausflug und kehrten erleichtert wieder nach Hause zurück.

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